Ziele der Zirkuspädagogik

Ganzheitliche Entwicklungsförderung

Mit dem Verstand, den Sinnen, dem Körper und der Emotion.
Die Kinder treiben Sport, entfalten ihre Kreativität und entdecken verschiedene Materialien. Sie arbeiten in der Gruppe. Dabei lernen sie sowohl sich selbst zu behaupten als auch zu kooperieren.

Förderung der Motorik

Schneller, leichtfüßiger und geschickter.
Ob Kinder jonglieren, balancieren oder Akrobatik am Tuch machen, sie trainieren ihren Gleichgewichtssinn, fördern ihre Körperkoordination und lernen die Möglichkeiten ihres Körpers kennen.

Psychologischer Effekt

Kinderzirkus - ein Booster für das Selbstwertgefühl.
Die Faszination für Zirkus spornt die Kinder an mit Freude zu lernen. Sie probieren sich aus, ohne bewertet zu werden und werden mutiger. Sie bilden Fähigkeiten aus, die sie sich nicht zugetraut hätten. Am Ende der Vorstellungen sind die Kinder stolz, ihre Grenzen überwunden zu haben und werden mit großem Publikumsapplaus dafür belohnt.

Soziale Fähigkeiten

Zirkus ist Teamarbeit.
Die Kinder erarbeiten gemeinsam die Show. Sie lernen, wie wichtig es ist zu kooperieren und Kompromisse zu finden. Egal wer was macht, die Kinder begegnen allen mit der gleichen Wertschätzung. Soziale Barrieren bauen sich ab. Die Kinder öffnen sich für neue Kontakte. In den einzelnen Disziplinen schulen die Kinder soziale Fähigkeiten wie Frustrationstoleranz bei der Jonglage oder anderen zu vertrauen beim akrobatischen Training.

Kreativität

„Kreativität ist Intelligenz, die Spaß hat.“ Albert Einstein

Beim Erarbeiten der Nummern erfinden die Kinder ihre eigenen Geschichten. Sie gestalten den Übergang von einem Kunststück zum nächsten. Sie suchen die geeigneten Kostüme und Requisiten heraus. Kaum ein anderes Projekt nutzt die Fülle der kindlichen Fantasie mehr, fördert das kreative Denken intensiver als Kinderzirkus.

Ob kognitive, psychische und emotionale – die Liste von Effekten, die Zirkuspädagogik auf Heranwachsende hat, ist hier lange noch nicht zu Ende.